Kultur und Natur im alten Dorf aktuell

Der Veranstaltungsflyer für das Program 2019 „Kultur + Natur im alten Dorf“ wird Mitte Januar 2019 erscheinen!

Der Blick zurück auf die durchgeführten Veranstaltungen

Krimi und Wein begeisterte in Holzhausen, der Winzer Andreas Wagner präsentierte sein Krimi „Winzersterben“

 

Andreas Wagner in Holzhausen

Eine besondere Autorenlesung bildet den Abschluss des diesjährigen Veranstaltungsprogramm des Förderkreises „Alte Schule“ im Heimatverein Holzhausen. Der studierter Historiker und jetziger Winzer Dr. Andreas Wagner aus Essenheim bei Mainz las vor über 80 Zuhörern aus seinem Krimi „Winzersterben“. In dem spannungsgeladenen Roman mit reichlich skurrilen Typen führte er die Zuhörer nebenbei durch knapp einhundert Jahre Weingeschichte. Andreas Wagner präsentierte zwei kurzweilige Stunden, in denen Krimifans als auch Weinkenner voll auf ihre Kosten kamen.
Zu jedem der vier Weine, die zum Probieren ausgeschenkt wurden, wusste Wagner eine kleine Geschichte zu erzählen. Er verpackte Information und Fachwissen auf so amüsante Weise, dass manches Lachen durch das Publikum ging.
„Winzersterben heißt Winzersterben, weil viele Winzer sterben.“ In dieser Kurzform beschreibt Andreas Wagner seinen Krimi und zugleich, worum es ihm geht. Die Leser in die Welt der Winzer einzuführen und darin eine Wirklichkeit des Dorflebens abzubilden, wo jeder sofort das Gefühl bekommt: „Das kenn ich doch!“
Zum Abschluss gab es einen Rotwein, an dem Wagner die Folgen des Klimawandels verdeutlichte. „So einen hätte es zu Großvaters Zeiten nicht gegeben.“ Mittlerweile könne diese Rebe aufgrund des milden Klimas durchschnittlich 14 Tage früher geerntet werden und ist von einer Süße, die der Großvater niemals kennengelernt hat. Der Applaus und das anschließende Zusammensein bei einem guten Tropfen im Foyer des Gemeindehauses machten deutlich, dass der „Winzer-Autor“ das Publikum erreicht hatte.

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Außergewöhnliches Konzert erlebt: Trio Glissando überzeugte in Holzhausen

Zugegeben, das klingt im ersten Moment nicht nach einer gängigen Kombination, aber genau das macht den Reiz dieses Trios aus. „Die Kombination aus Horn, Posaune und Harfe ist nicht alltäglich, aber vielleicht gefällt es Ihnen ja trotzdem“, begrüßte Matthias Nassauer vom Trio Glissando aus Stuttgart die vielen Zuhörer in der Kirche in Holzhausen mit einem Augenzwinkern. Gefallen hat es auf jeden Fall, denn das Publikum zeigte sich begeistert von einem außergewöhnlichen Konzert, bei dem die drei Ausnahmemusiker virtuos Blech mit Saiten verschmelzen ließen und in ganz besondere Klangwelten entführten.

Trio Glissando in Holzhausen,
Bild Harri Hermann

Rezension in der Siegener Zeitung

Bericht SZ

 

 

 

 

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