Kultur und Natur im alten Dorf

Kultur und Natur in Zeiten des Corona-Virus

Die nächste Veranstaltung

Plakat Ausstellung Humboldt

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Wie in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch das Veranstaltungsangebot von „Kultur und Natur im alten Dorf“  voll erreicht.

Aktuell
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation Krise finden die Kulturveranstaltungen:
Kabarettabend mit Gudrun Hoepker
Herbstkonzert mit dem Trio Farrenc und Mitmach-Krimi nicht statt.
Die geplanten Naturschutzveranstaltung „Fledermausnacht“, die Exkursion „Lebendige Gewässer im Herbst“ sowie besonderen Veranstaltungen , der Dorfspaziergang „Baukultur finden und die Ausstellung „Alexander Humbolft. Ansichten der  zur Natur !statt.
Ankündigungen dazu hier

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Start des Holzhausener Naturschutzprogramms 2020

Rückkehr der Wölfe – ein Thema zwischen Faszination und Konflikten
Volles Haus in Holzhausen beim Vortrag des Wolfsexperten Dr.  Frank Wörner

Wölfin am Stegskopf, Bildquelle Förster Christof Hast

 „Neues von den Wölfen in ihrer Nachbarschaft hören“, das wollten zum Auftakt des diesjährigen Naturschutzprogramms des Heimatvereins Holzhausen über 65 interessierte Bürger*innen, die für einen übervollen Saal in der „Alten Schule“ sorgten. Eingeladen hatte der Naturschutz-Verantwortliche des Heimastvereins  Ulrich Krumm den Zoologen und Wolfsexperte Dr. Frank Wörner aus Gebhardshain, Mitglied der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und gefragter Referent zum Thema Wolf. Die Vortragsüberschrift lautete „Er ist wieder da – Der Wolf in unserer Nachbarschaft“. Mit dabei waren auch Dr. Thorsten Gieser von der Uni Koblenz-Landau, der sich mit dem Zusammenleben von Mensch und Wolf beschäftigt, und die Biologin Leah Nebel von der Stiftung Umwelt und Natur Rheinland Pfalz. Freilebende Wölfe in Deutschland – ein Thema zwischen Faszination und Konflikten und das polarisiert, so charakterisierte Dr. Wörner am Beginn seines Vortrags die aktuelle Diskussion. Dr. Wörner räumte mit Vorurteilen und  Ängsten auf und widerlegte gängige Argumente von Teilen der Jägerschaft, warum Wölfe keinen Platz in unseren Wäldern hätten. Es ist etwas ganz Spannendes, dass so ein Tier in den Kulturraum zurückkommt. In dem Vortrag ging es auch um wichtige Vorbereitungen für Tierhalter, um ein gedeihliches Nebeneinander von Nutztieren und Wolf zu ermöglichen. Dies könne jedoch nicht allein von den Tierhaltern geleistet werden – auch politische Weichenstellungen seien notwendig. Die dazu bereits aufgestellten Wolf-Managementpläne sind ein gutes Instrumentarium, ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wolf zu gewährleisten, so die Einschätzung des Wolfsexperten. Natürlich ging auch es um die Wölfin am Stegskopf, die im Frühsommer 2018 von dem dortigen Bundesförster Christof Hast zum ersten Mal gesichtet wurde  und bei der es sich um ein junges Weibchen aus dem Rudel „Göhrde“ aus  der östlichen Lüneburger Heide handelt. Ob die Wölfin noch weiter ansässig ist, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Bestätigt wurde jedoch, dass eine Wölfin  samt 5 Jungen im nördlichen Kreis Neuwied  ihr Territorium hat. Dr. Wörner ließ keine Zweifel daran, dass gerade der Westerwald mit seiner reich strukturierten Landschaft ein gutes Habitat für den Wolf sei.

Der Referent Dr. Wörner

Dass das Thema Rückkehr des Wolfes polarisiert und auch für Ängste sorgt, das wurde in der sehr emotional geführten Diskussion deutlich, die sich an den Vortrag anschloss. Dr. Wörner stellte klar, dass es ihm nicht um das Aufreißen von Gräben zwischen unterschiedlichen Interessengruppen gehe, sondern um eine sachorientierte gemeinsame Strategie bei der Rückkehr des  Wolfes in unseren Regionen. Dr. Wörner: Wichtigste Voraussetzung für die dauerhafte Ansiedlung des Wolfes im Westerwald ist die Akzeptanz der Bevölkerung.

Von re.: Dr. Frank Wörner, Martina Zöllner, Zeitschrift Tiere & Umwelt, Ulrich Krumm (Heimatverein)

Der Verfasser: Ulrich Krumm

 

Neues Programm „Kultur und Natur im alten Dorf“ mit vielen interessanten Angeboten

Das Programmheft

Der Förderkreis „Alte Schule“ im Heimatverein Holzhausen hat in diesen Tagen sein neues Jahresprogramm „Kultur und Natur im alten Dorf“ herausgebracht. Sieben kulturelle und acht naturkundliche Veranstaltungen beinhaltet das neue Programmangebot. Dazu kommen noch der Dorf-Spaziergang „Baukultur Holzhausen“ am Tag des offenen Denkmals sowie zahlreiche praktische Naturschutz-Arbeiten.
Das Programmheft zum download und zum durchblättern Hier

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Peter Autschbach und Samira Saygili in Holzhausen
Konzertbericht Siegener Zeitung

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Der Rückblick: Die naturkundlichen Veranstaltungen in 2019

Fotos naturkundl. Veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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