Aktuelles aus dem Heimatverein und aus dem Dorf

Herbststimmung am Holzhausener Naturbadeweiher

Weiher im Oktober

__

Unser Veranstaltungsüberblick Oktober und November 2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 17.00 Uhr Alte Schule 3. Burbacher Gewässerforum
Starkregenereignisse, Alles im Fluss, Wohin mit dem Wasser – Landunter auch in Burbach?
Sonntag, 20. Oktober ab 14:30 Dorf-Café „Alte Schule“
24. und 25. Oktober jeweils ab 10 Uhr Backtage im Backes Holzhausen
26. Oktober, Haxenverkauf im Backes Holzhausen
Samstag, 9. November 18 Uhr, Grillhütte Holzhausen Mitmach-Krimi
Sonntag, 20. November ab 14:30 Dorf-Café „Alte Schule“
Samstag, 23. November 19.30 Uhr, Gemeindehaus Konzert „Tschech. Kammerduo“
25. + 26. November ab 10 Uhr, Weihnachtsbacktage im Backes Holzhausen

__

Informativer Austausch zu einem aktuellen Thema
3. Burbacher Gewässerforum beschäftigte sich mit Hochwasser und Starkregen – Was kommt auf Burbach zu?

Hochwasser und Starkregen in Zeiten des Klimawandels und wie kann auf lokaler Ebene mit diesen Herausforderungen umgehen? Auf dem 3. Burbacher Gewässerforum, dass vom Heimatverein Holzhausen in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Gemeinde Burbach am 17. Oktober in der „alten Schule Holzhausen durchgeführt wurde, stand diese Thematik unter der Tagungsüberschrift „Alles im Fluss, Wohin mit dem Wasser – Land unter auch in Burbach? im Mittelpunkt. Die gute Stube der „alten Schule“ war vollbesetzt. Zahlreiche Bürger*innen folgten der Einladung um sich über das hoch aktuelle Thema zu informieren. Weiter lesen Hier...

___

Am 20. Oktober zum Dorf-Café in die „Alte Schule Holzhausen“

Kaffee und Kuchen in geselliger Runde genießen, Freunde treffen und mit Menschen ins Gespräch kommen. Das bietet der Heimatverein Holzhausen mit seinem sonntäglichen Dorf-Café auch im Monat Oktober an und zwar am Sonntag, 20. Oktober von 14.30 bis 17 Uhr in der „Alten Schule“ in Holzhausen.

___

Der Holzhausener Backes qualmt am 24. und 25. Oktober wieder

Am 24. und 25. Oktober 2019 wird der über 260 Jahre alte Backes in der Hickengrundstraße von den Mitarbeiter*innen des Backesclub im Heimatverein Holzhausen wieder angeheizt. An diesen Tagen wird jeweils von 10 – 17 Uhr frisches Backes- und Kartoffelbrot zum Verkauf angeboten. Und am Samstag, den 26. Oktober gibt es ab 11 Uhr Schweinshaxen aus dem Backes.

__

Neues von unserem historischen Grenzsteinprojekt

Vor 2 Jahren haben wir das kleine Geschichtsprojekt „Historische Grenzsteine Hickengrund“ auf dem Weg gebracht. Auf der ca. 11 km langen Grenzlinie zwischen dem ehemals preußischen Holzhausen bis zum heutigen Dreiländereck NRW / Hessen / Rheinland Pfalz oberhalb der Ortschaft Oberdresselndorf haben wir anhand von historischen Vermessungsrisse des Geometers Schüler die alten Grenzstein erfasst und dokumentiert. Von den dort gesetzten 46 Grenzsteinen wurden 12 Grenzsteine nicht gefunden. Im Frühjahr 2019 wurden nun  ein alter Grenzstein in der Wiesenfläche unterhalb des Sonnenhofes entdeckt. Er stand ursprünglich an der Landstraße nach Allendorf und markierte dort den alten Grenzverlauf. Der Stein ist wohl im Zuge des Straßenbaues beseitigt worden. Da eine katastermäßig genaue Aufstellung dort nicht mehr möglich ist, wurde der Stein als „Lapidarium“ an die „Alte Schule“ verbracht und dort aufgestellt. Eine kleine Tafel informiert über den Sachstand.

__

Zerstörungswut an unserem Naturlehrweg Wetterbachwiesen

Jedes Jahr im Frühjahr bringen Mitarbeiter*innen unseres Vereins die Einrichtungen des Naturlehrweges „Wetterbachwiesen „auf Vordermann“. In den letzten Wochen müssen wir verstärkt Sachbeschädigungen am Naturlehrweg feststellen. So wurden von Unbekannte unter anderem die aufgestellten Informationstafeln am Wetterbachübergang zerstört und die Naturbeobachtungsstation beschädigt. Der entstandene Sachschaden schätzen wir auf mehrere Hundert Euro. Dazu kommen die wilden Müllablagerungen, die in allen Variationen insbesondere auf Höhe der Vesperinsel Wetterbach in die Landschaft geworfen werden. Der Heimatverein bittet alle Benutzer des Naturlehrweges, verantwortlich mit den Einrichtungen umzugehen und auf dem mit einem grünen „W“ gekennzeichneten Weg zu bleiben.

Zerstörte Info-Tafel

__

Untere Weiherwiese in Holzhausen, Einsatz für Pflanzen und Insekten

Seit vielen Jahren pflegt eine kleine Arbeitsgruppe des Heimatvereins Holzhausen das unterhalb des Holzhausener Naturbadeweihers gelegene Feuchtflächenareal. Zwar wird der Bereich, das zahlreiche geschützte Pflanzenarten aufweist und Lebensraum für viele Insekten bietet, bewusst der natürlichen Entwicklung überlassen. Doch um die standorttypische Vegetation zu sichern (u. a. auch Orchideen) und eine Verbuschung und das Überwuchern der Fläche mit Brombeeren zu verhindern, ist mindestens jährlich eine Mahd erforderlich. Am Samstag, 21. September war es wieder soweit. Mit Sense, Balkenmäher und Freischneider ausgerüstet, wurde die ca. 2.500 qm große Feuchtfläche in ihrer Gesamtheit wieder frei geschnitten.
Und in Ergänzung dazu wurde die benachbarte Magerwiese unterhalb des Volleyplatzes gelegen gleich mit bearbeitet. Die gemeindeeigene Wiesenfläche wurde im Frühjahr auf Anregung des Heimatvereins aus dem Mähprogramm des Bauhofes entlassen. Anstatt mit dem Mulchgerät des Bauhofes hat nun Jürgen Henrich vom Sonnenhof mit seinem Scheibenmähwerk die Fläche gemäht. Das Mähgut wurde dann von den Mitarbeiter-innen des Heimatvereins zum Abholen durch den Bauhof zusammengetragen.

Einige Bilder vom Arbeitseinsatz

___

Heimatverein und Jagdgenossenschaft Holzhausen, Revierbegehung mit den Jägern in Holzhausen
Wald vor Wild in der Diskussion

“Mit Fernglas satt Flinte“, unter dieser Überschrift stand die am zweiten Samstag im September angebotene Exkursion der Jagdgenossenschaft Holzhausen und des Heimatverein Holzhausen. Als Einstieg wurden den zahlreichen Exkursionsteilnehmern vom Jagdpächter Wolfgang Riederauer und Ulrich Krumm von der Jagdgenossenschaft zunächst einige Informationen über das Jagdrevier Holzhausen, das mit den Flächen des Staatsforstes eine Größe von 920 ha aufweist, vermittelt. Für die Verpachtung der bejagdbaren Flächen hat die Jagdgenossenschaft Holzhausen eine Verpächtergemeinschaft mit der Gemeinde Burbach und der Waldgenossenschaft Holzhausen gebildet. Die gemeinsam verpachtete Jagdfläche beträgt 560 ha.
Als Begehungsgebiet hatte der Exkursionsleiter Matthias Speck eine Route durch die östlichen und nördlichen Revierflächen gewählt. Über die landwirtschaftlichen Flächen des Steimel führte der Weg aus dem Beuersbachholz hinauf in die Waldflächen des Grünen Dell und der oberen Hundshardt. Matthias Speck erläuterte den Bestand der im Revier hauptsächlich vorkommenden Wildarten Rehe, Schwarzwild, Füchse, Dachse und Hasen und beschrieb deren Lebensräume. In den Maisanbauflächen am Steimel wurde über den Dauerbrenner „Wildschäden“ informiert. Die zur Minimierung der Wildschäden durch Schwarzwild durchgeführten Schutzmaßnahmen in Form von großflächigen Einzäunungen der Maisfelder wurden mit großem Interesse in der Örtlichkeit begutachtet. Natürlich waren auch die durch den Borkenkäfer bereits geschädigten Fichtenwaldbestände in den Gemeindewaldflächen der oberen Hundshardt ein Thema. Dass auch die Jagd angesichts des Klimawandels für die Zukunftsfähigkeit der Wälder eine wichtige Rolle spielen wird, davon ist der Jäger Wolfgang Riederauer überzeugt. Denn ohne Jagd werden sich vitale, klimaresistente Mischwälder nicht entwickeln können. Eine ökologische Waldbewirtschaftung schließe Tiere im Wald nicht aus. Die dreistündige, auf hohem fachlichem Niveau durchgeführte Revierbegehung wurde gegen Mittag mit einem kleinen Imbiss natürlich wurde Wildwurst angeboten an der Holzhausener Grillhütte abgeschlossen.

__

Große Resonanz am „Tag des offenen Denkmals“ in Holzhausen

Über sehr viele Besucher konnte sich der Heimatverein Holzhausen am Tag des offenen Denkmals dem 8. September 2019, der unter dem Motto „250 Jahre Alte Schule“ veranstaltet wurde, freuen. Vortrag, Hausführung und Einblicke in alte Dorfbilder boten die Gelegenheit, den geschichtlichen Spuren des Dorfes zu folgen. Großen Zuspruch erfuhr der Vortrag von Dipl. Architekt Lars Müller zur Entstehungsgeschichte der Alten Schule. Dieser gab zunächst einen vertieften Einblick über die Anfänge des Schulwesens in der Grafschaft Nassau-Dillenburg, zu der auch der Hickengrund bis zum Jahr 1816 gehörte. Bereits im 16. Jahrhundert sind die ersten Schulen in Holzhausen und Niederdresselndorf entstanden. Die treibende Kraft zum Bau eines neuen Schulhauses in Holzhausen war der Pastor von Niederdresselndorf Theodor Philipp Schacht, der seit 1759 diese Stelle bekleidete und als Pastor auch für die Aufsicht der Schulen im Hickengrund verantwortlich war. Zwar nennt die Inschrift am Ostgiebel der Schule als Fertigstellungstermin das Datum 9. Juni 1769. Nach den Nachforschungen von Lars Müller muss es bei dem genannten Datum jedoch eher um die Fertigstellung des Rohbaus gehandelt haben. Die endgültige Fertigstellung der Schule ist nach den Aufzeichnungen des Amtsvogts Hoffmann gegen Ende November 1770 erfolgt. Die Baukosten der Schule betrugen damals 1.242 Gulden bzw. Florin. Bis 1929 war das Gebäude die Volksschule von Holzhausen. Aufgrund der steigenden Schülerzahl wurde in 1920er Jahren der Bau einer neuen Volksschule geplant. Die Einweihung der neuen Schule fand im September 1929 statt.
Viel Interesse fand auch die nach 10 Jahren noch einmal gezeigte Ausstellung „Spurensuche – Holzhausen in alten Bildern“. In der Ausstellung sind über 300 Bilder zusammengetragen und thematisch strukturiert worden. Das Bauen im Dorf, Bilder aus der Land- und Forstwirtschaft, aus den Anfängen der Industrie im Ort, Menschen bei der Arbeit, die Geschichte der dörflichen Vereine und Gemeinschaften aber auch Familienbilder und Einzelportraits sind auf über 25 DIN A0 bzw. DIN A1 Poster zusammengestellt. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. September besichtigt werden. Die nächsten Öffnungstage sind Dienstag, 10. September und 17. September sowie Sonntag, 15. September jeweils von 13.30 – 17 Uhr. Eine Führung kann jederzeit auch telefonisch bei Ulrich Krumm, Tel. 02736 / 7814 gebucht werden.

Ein Blick auf die Geschichte des Hauses Hier

__

Heimatverein Holzhausen erhält Förderbescheid
Leader-Projektförderung für die Erweiterung der Naturwerkstatt „Alte Schule“

Über die Natur in Holzhausen und seiner Umgebung zu informieren, das hat der Heimatverein Holzhausen sich mit der Naturwerkstatt „Alte Schule“ zur Aufgabe gemacht. Für dieses Ziel erhielt in den letzten Tagen der Verein Holzhausen gute Nachrichten in Form eines Förderbescheides. Nachdem der Vorstand des Leader-Vereins 3-Länder-Eck bereits im Mai der eingereichten Projektidee „Neues Leben in alten Mauern – Ausstattung Naturwerkstatt mit digitalen Medien“ zugestimmt hat, liegt nun der Förderbescheid der Bezirksregierung vor. Das mit rund 8.500 € veranschlagte Projekt wird mit einem Fördersatz von 65 % unterstützt. Mit diesem Projekt wollen die Naturschutzaktiven des Vereins die besonderen Naturschätze, welche die Landschaft des Hickengrundes zu etwas Besonderem machen, den Besuchern näher bringen. Als erste Stationen sind zunächst vorgesehen:
Fließgewässerwelten des Hickengrundes – Hier geht es richtig runter, die Mittelgebirgsbäche Wetterbach, Weier- und Winterbach
Das Wetterbachtal, eine Wiesenlandschaft wie aus dem Bilderbuch
Vulkane vor der eigenen Haustür – das Wildnis Gebiet „Großer Stein“
Die Stationen werden eine Medienstation mit Monitor Display mit Touchscreen zum Zeigen von Filmbeiträgen und Ausstellungstafeln beinhalten. Sowohl Erwachsene als auch Kinder sollen auf diese Weise angesprochen werden. Der Heimatverein sieht mit diesem Projekt auch einen guten Beitrag für die touristische Infrastruktur des Dorfes mit seinen über 30.000 Übernachtungen im Jahr.

__

Die Termine in 2019, zur Ansicht Hier

___

Der Natur auf der Spur, der Link zu den gesamtem   Exkursionsberichten:  Hier

 

 
 

 

 

 

 

 

 

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.