Aktuelles aus dem Heimatverein und aus dem Dorf

 

Holzhausener Heimatfreunde zogen Bilanz –mehr aktive Mitarbeiter erwünscht

Auf der Jahresversammlung des Heimatvereins Holzhausen, die in diesen Tagen durchgeführt wurde, haben etwa 70 Mitglieder im vollbesetzten kleinen Saal der Turnhalle die Vereinssituation im Blick genommen und Perspektiven für die zukünftige Vereinsarbeit herausgearbeitet. Der Heimatverein lebt noch. Das war das Fazit, das aus dem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr gezogen werden konnte, nachdem die vergangenen 4 Jahren die Vereinsaktivitäten von den erfolgreichen Dorfwettbewerbsbeteiligungen „Unser Dorf hat Zukunft“ geprägt waren und ein „gewisses Durchhängen“ erwartet wurde. Es war ein Jahr, in dem der Fokus vornehmlich auf die Bestandssicherungs- und Pflegearbeiten lag. Angefangen bei den übernommenen Arbeiten an der Naturbadeweiher-Anlage, über die laufende Pflege der zahlreichen in, der Patenschaft des Vereins stehenden Grünflächen und die Ertüchtigungsarbeiten an den 3 vereinseigenen Gebäuden. Ein Schwerpunkt lag auf der Grillhüttenanlage, die auch in 2017 mit über 110 Belegungstagen an Anziehungskraft mit nichts verloren hat. Positives gab es auch aus den zahlreichen Arbeitsgruppen zu berichten. Die Veranstaltungsreihe „Kultur und Natur im alten Dorf hat wieder viel Anerkennung erfahren. Der Heimatspiegel, der als dorfverbindendes Organ vierteljährlich erscheint, findet auch über das Dorf hinaus zahlreiche interessierte Leser. Und das im Rahmen der Ferienspiele vom Backesclub angebotene Brotbacken kam auch in 2017 wieder ganz toll an.
Zur Sprache kam aber auch die aktive Mitarbeitersituation. Um das zu erhalten was im Dorf auf der Ebene des Heimatvereins für die Lebens- und Wohnqualität geschaffen wurde und um auch weiterhin qualitative Impulsprojekte für das Dorf initiieren zu können, dazu müsse die Mitarbeiterebene vergrößert werden. Im Kontext dazu wurde auch die weitere Vereinsentwicklung im Blick genommen. Bisher ist es immer um ein Größerwerden und Wachsen gegangen, sagte der 1. Vorsitzende Ulrich Krumm. Es müsse zukünftig vielmehr darum gehen, den Verein nicht durch die Vielzahl von neuen Aufgabenwahrnehmungen sondern in seiner Qualität perspektivisch weiter zu entwickeln. Dazu gehöre auch, dass eine oder andere auf den Prüfstand zu stellen.

Bei den anstehenden Teilneuwahlen zum Vorstand bestätigte die Versammlung den Vorsitzenden Ulrich Krumm, der nach 28 Jahren Vorstandstätigkeit als 1. Vorsitzender nur noch für ein Jahr diese Arbeit fortführen will. Renate Hartmann als Kassenwartin und Walter Schmidt als Sprecher der Backesgruppe wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Hiltrud Ströhmann hat seine Aufgaben als Leiterin der Seniorenrunde in jüngeren Händen gelegt. In der Würdigung skizzierte Ulrich Krumm die seit 2002 geleistete Arbeit. Hiltrud Ströhmann habe in den über 16 Jahren der Seniorenarbeit des Heimatvereins wertvolle Impulse gegeben. Als neue Leiterin der Seniorenrunde wählte die Versammlung Gisela Herbig. Karlheinz Stahl und Michael Krumm werden als Beisitze weiter arbeiten, neu Als Beisitzerin hinzugewählt wurde Vanessa Simon. Neu in das Sprecheramt des Förderkreises „Alte Schule“ wurde Helmut Willwacher gewählt.

Für 2018 stehen auf der Ausführungsagenda die kleine Dorfgestaltungsmaßnahme „Umfeld Bushaltestellenbereich Höhe Einkaufszentrum“ und die Schaffung einer begrenzten Barrierefreiheit für die „Alte Schule“, nachdem im abgelaufenen Jahr für die beiden Maßnahmen weitestgehend die Planungs- und Finanzierungsvoraussetzungen geschaffen wurden. .Auch das Thema Dorfentwicklung wird weiter einen festen Platz im Verein haben. Mit dem dazu eingerichtete Forum „Holzhäuser Dorfgespräch“ sollen wie in der Vergangenheit lokale Innovationspotenziale gesichtet und nutzbringend in das Dorf eingebracht werden. Besonders freut man sich auf das kleine Jubiläum „20 Jahre Kultur und Natur im alten Dorf“ (über das diesjährige Programmangebot wurde berichtet), dass am Samstag, 1. September mit einer Geburtstagsfeier rund um die „Alte Schule mit den Dixielands Friends aus Krombach“ gefeiert werden soll. Gespannt sieht man auch als Kooperationspartner dem 2. Tag der biologischen Vielfalt im Kreis Siegen-Wittgenstein entgegen, der am 7. Oktober vom Institut Biologie der Uni Siegen mit Vorträgen in der „Alten Schule“ und mit Infoständen entlang des Naturlehrweges Wetterbachwiesen ausgerichtet wird.

Nachdem zum Abschluss der Versammlung zum ersten Mal das neue Holzhausener Heimatlieg gesungen und der Kurzfilm vom Dorffest 2017 gezeigt wurde, waren alle Teilnehmer zu einem Umtrunk mit Imbiss eingeladen.

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Kaffeetrinken im alten Fachwerk, das nächste Treffen
Das Dorf-Café des Heimatvereins Holzhausen in der „Alten Schule“ ist wieder für ein gemütliches Beisammensein am Sonntag, 18. Februar von 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

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Naturpark-Juwelen des Naturpark Sauerland Rothaargebirge stehen fest
Unser Wetterbachtal gehört dazu

Im letzten Jahr waren die Bürger und Gäste der Region aufgerufen, dem neu gebildeten Naturpark Sauerland Rothaargebirge ihre persönlichen Juwelen in der Naturparkregion zu benennen. Insgesamt sind über 1.100 Beiträge eingereicht worden. Auch der Heimatverein Holzhausen hatte sich an dem Aufruf „Zeig mir Dein Juwel“ mit den zwei Lieblingsorten, Alte Schule und Naturschutzgebiet Wetterbachtal beteiligt. Das Wetterbachtal gehört zu den 36 ausgewählten Orten und ist damit ein Highlight der Naturpark-Region. Alleine rund 250 Wiesenpflanzen gedeihen hier. Und die Vogelwelt des Gebietes steht der Pflanzenwelt nicht nach. Über 70 Brutvogelarten haben dort ihre Heimat. Wir freuen uns über diese Auszeichnung, denn das Naturschutzgebiet bildet mit seinen naturnahen Fließgewässern die Hauptkulisse unserer naturkundlichen Aktivitäten..

Zur Erinnerung – unsere Bewerbungsbeiträge:

Mein Lieblingsort
Die „Alte Schule Holzhausen“, das Haus der besonderen Art im alten Fachwerk.
Dorftreffpunkt für alle Generationen , Ort für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen, Platz zum Lernen und Entdecken, Ausgangspunkt für Naturwanderungen.

Foto: Harri Hermann

Mein Lieblingsort
Das 100 ha große Naturschutzgebiet Wetterbachtal bei Holzhausen, eine Wiesenlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Ein Paradies für Braunkehlchen und Wiesenpieper und für über 250 Wiesenpflanzen. In den Hochstauden blühen im Hochsommer der Blaue Eisenhut und der Sumpf-Storchschnabel, im Frühling leuchten die gelben Blüten der Trollblumen aus den Feuchtwiesen. Und der Wetterbach weist alles auf, was ein Mittelgebirgsbach hat, dazu gehören ein breites Bachbett mit Schotterbänken, natürliche Steilufer und tiefe Kolke.

Foto: Harri Hermann

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Die ersten Arbeiten im neuen Jahr

Instandsetzungsarbeiten in der „Alten Schule“
In der „Alten Schule“ wird seit einigen Wochen fleißig gewerkelt. In  der letzten Januarwoche hat zunächst der Seniorenraum einen neuen Anstrich erhalten und es wurde die Elektroinstallation des Hauses  verbessert. In den vergangenen Tagen wurden  von der Fachfirma Claudia Becker aus Niederdresselndorf der Fertigparkettboden in der guten Stube und den Massivholzdielenbelag im Seniorenraum abgeschliffen und danach die Oberflächen 3-schichtig neu versiegelt.  Ab Montag, 12. Februar  können die Einrichtungen im Gebäude wieder  genutzt werden. 

Baumfällungen an der Grillhütte

Wegen akuter Umsturz- und Bruchgefahr und zur weiteren Schadensvermeidung wurde in den letzten Tagen eine fast 15 m hohe Weide, die im Nahbereich des Außenrondells stand, gefällt. Unser neues Vereinsmitglied Helmut Kölsch hat mit weiteren Mitarbeitern mit Einsatz einer Hebebühne die Arbeiten durchgeführt.

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Tief Burglind in Holzhausen

Auch in Holzhausen sorgte das Tief Burglind mit den darin eingebundenen hohen Niederschlägen am Mittwoch, 3. Januar 2018 für einige Einsätze der örtlichen Feuerwehr und des Bauhofes. Die zur Rückhaltung von Geschwemmsel und Geröll eingebauten Rechen im Hoorstruthbach vor den Straßenunterführungen oberhalb des neuen Bahnviaduktes und auf Höhe der Hoorwaldstraße Einmündung „Straße Vor dem Scheid“ hatten sich vollständig zugesetzt. Daraus resultierte ein Überlaufen des Abflusses. Mit Hilfe des Baggers des Bauhofes wurden die Rechen herausgezogen. Auch das Regenrückhaltebecken Kälberweidstruthbach an der Bundesstraße 54 oberhalb von Holzhausen war voll eingestaut und lief über. Zwar war auch dort aufgrund der hohen Niederschläge ein verstärkter Zulauf vorhanden. Jedoch ist das Becken auf kurzzeitige Starkregenereignisse ausgelegt, ein Volleinstau hätte sich bei den jetzigen Zuläufen jedoch nicht einstellen dürfen. Im Ablaufbauwerk sind wohl Verstopfungen vorhanden. Im Übrigen waren die aufgetreten Abflüsse keine Extreme, diese stellen sich statistisch alle 3 – 5 Jahre ein.

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Der Jahresterminkalender 2018

Der Veranstaltungskalender des Heimatvereins für 2018 steht. Das sind die ersten Veranstaltungen: Das erste Dorf-Café findet am Sonntag, 21. Januar statt. Das diesjährige Programmangebot „Kultur und Natur im alten Dorf“ startet am 27. Januar mit dem das Konzert Vom Lied … zum Song des Leipziger Vokalquintett Ensemble Nobiles in der ev. Kirche. Die wichtige Jahresversammlung findet am 17. Februar um 17 Uhr im kleinen Saal der Turnhalle statt. Das Naturschutzprogramm beginnt am 1. März mit einem Vortrag von Eva Pier von der Natur- und Umweltschutzakademie in Recklinghausen zum Thema „Der Biber kommt zurück – auch in unsere Gewässer?

Der  Terminüberblick zur Ansicht und zum Download: Hier

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Verspätete Winterimpressionen am Wetterbach Höhe Oberwehr Killetsmühle

 

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Unsere Veranstaltungen „Kultur im alten Dorf“ sind hier einsehbar!

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Holzhausen erinnert an das erste Opfer der Nazis im Siegerland: Hierzu der Link

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Der nächste monatliche Arbeitstreff wird noch bekannt gegeben.

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 Der Natur auf der Spur, der Link zu den Exkursionsberichten:  Hier

 
 

 

 

 

 

 

 
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